{"id":254,"date":"2013-04-21T20:21:31","date_gmt":"2013-04-21T18:21:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.jaegergruppe-feldeck.de\/wordpress\/?page_id=254"},"modified":"2019-11-29T23:51:05","modified_gmt":"2019-11-29T21:51:05","slug":"blaser","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.jaegergruppe-feldeck.de\/wordpress\/blaser\/","title":{"rendered":"Bl\u00e4ser"},"content":{"rendered":"<h2 style=\"text-align: justify;\">&#8222;Faszination Jagdhornblasen&#8220;<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein wichtiger Bestandteil des jagdlichen Brauchtums und altes Kulturgut ist das Jagdhornblasen. Unverzichtbar bei einer gut geleiteten Gesellschaftsjagd. Des Weiteren ist das Jagdhornblasen ein wichtiger Beitrag zur Selbstdarstellung der J\u00e4ger in der \u00d6ffentlichkeit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Fr\u00fcher war das Jagdhorn das einzige Mittel zur unmittelbaren Verst\u00e4ndigung \u00fcber lange Distanzen w\u00e4hrend der Jagd. Zu Uhrzeiten wurden daf\u00fcr aufgebohrte Tierh\u00f6rner zur Signalgebung verwendet.<br \/>\nSp\u00e4ter, als die Menschen die Metallverarbeitung weiterentwickelt haben, entstanden H\u00f6rner aus Gold, Silber und Bronze.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein kleines rundes Horn, benannt nach dem Oberstj\u00e4germeister F\u00fcrst von Pless, setzte sich ab etwa 1880 als Signalhorn bei der Jagd durch. Ein anderes, grosses gewundenes Horn, das Parforcehorn, welches geschultert werden konnte, fand seine Verwendung bei der Reitjagd ( 17. und 18. Jahrhundert ). Ab dem 19. Jahrhundert wurde das Parforcehorn aus dem Jagdbetrieb verdr\u00e4ngt, da die J\u00e4ger aus praktischen Gr\u00fcnden dem F\u00fcrst-Ple\u00dfhorn den Vorzug gaben. In den siebziger Jahren aber gewann das Parforcehorn wieder an Bedeutung, was an der zunehmenden Bedeutung der Jagdmusik lag. Geblasen wird das Plesshorn in &#8222;B&#8220;, was bedeutet, die geschriebene Note C klingt aus dem Rohr als Ton B. Das Parforcehorn wird in B und Es geblasen.<\/p>\n<p>Seit Oktober 2019 hat die J\u00e4gergruppe Feldeck nun ihre eigene Jagdhorngruppe. Ziel der Gruppe ist es, dass die Teilnehmer zun\u00e4chst prim\u00e4r die \u201eStreckentauglichkeit\u201c im Jagdhornspiel erlangen. In der Gruppe gibt es unterschiedliche Spielniveaus, Vorerfahrungen auf einem Blechblasinstrument sind keine Voraussetzung f\u00fcr die Teilnahme. Vielmehr Spa\u00df an der Sache.<\/p>\n<p>Zur Motivation und Steigerung des bl\u00e4serischen K\u00f6nnens gibt es f\u00fcr Teilnehmer der Gruppe die M\u00f6glichkeit bei Wettbewerben im Jagdhornblasen anzutreten. Ziel dieser Wettbewerbe ist, neben der F\u00f6rderung des Jagdhornblasens im Allgemeinen, auch die Au\u00dfendarstellung der Jagd in der \u00d6ffentlichkeit.<\/p>\n<p>Die Bl\u00e4sergruppe Feldeck probt einmal w\u00f6chentlich, immer Dienstags von 18:30-20:00 Uhr, in der Kollaustrasse 67-69.<\/p>\n<p>Wenn Ihr vorbei schauen m\u00f6chtet, nehmt Kontakt mit uns auf:<span style=\"font-size: 13px;\"><div class=\"fusion-button-wrapper\"><style type=\"text\/css\" scoped=\"scoped\">.fusion-button.button-1{width:auto;}<\/style><a class=\"fusion-button button-flat fusion-button-round button-small button-darkgreen button-1\" target=\"_self\" href=\"mailto:blaeser@jaegergruppe-feldeck.de\"><span class=\"fusion-button-text\">Email<\/span><\/a><\/div> \u00a0\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Mit Waidmannsheil<\/p>\n<p>Matthias Schiewe<br \/>\nBl\u00e4serobmann<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Faszination Jagdhornblasen&#8220; Ein wichtiger Bestandteil des jagdlichen Brauchtums und altes Kulturgut ist das Jagdhornblasen. Unverzichtbar bei einer gut geleiteten Gesellschaftsjagd. Des Weiteren ist das Jagdhornblasen ein wichtiger Beitrag zur Selbstdarstellung der J\u00e4ger in der \u00d6ffentlichkeit. Fr\u00fcher war das Jagdhorn das einzige Mittel zur unmittelbaren Verst\u00e4ndigung \u00fcber lange Distanzen w\u00e4hrend der Jagd. Zu Uhrzeiten wurden daf\u00fcr aufgebohrte Tierh\u00f6rner zur Signalgebung verwendet. Sp\u00e4ter, als die Menschen die Metallverarbeitung weiterentwickelt haben, entstanden H\u00f6rner aus Gold, Silber und Bronze. Ein kleines rundes Horn, benannt nach dem Oberstj\u00e4germeister F\u00fcrst von Pless, setzte sich ab etwa 1880 als Signalhorn bei der Jagd durch. Ein anderes, grosses gewundenes Horn, das Parforcehorn, welches geschultert werden konnte, fand seine Verwendung bei der Reitjagd ( 17. und 18. Jahrhundert ). Ab dem 19. Jahrhundert wurde das Parforcehorn aus dem Jagdbetrieb verdr\u00e4ngt, da die J\u00e4ger aus praktischen Gr\u00fcnden dem F\u00fcrst-Ple\u00dfhorn den Vorzug gaben. In den siebziger Jahren aber gewann das Parforcehorn wieder an Bedeutung, was an der zunehmenden Bedeutung der Jagdmusik lag. Geblasen wird das Plesshorn in &#8222;B&#8220;, was bedeutet, die geschriebene Note C klingt aus dem Rohr als Ton B. Das Parforcehorn wird in B und Es geblasen. Seit Oktober 2019 hat die J\u00e4gergruppe Feldeck nun ihre eigene Jagdhorngruppe. Ziel der Gruppe ist es, dass die Teilnehmer zun\u00e4chst prim\u00e4r die \u201eStreckentauglichkeit\u201c im Jagdhornspiel erlangen. In der Gruppe gibt es unterschiedliche Spielniveaus, Vorerfahrungen auf einem Blechblasinstrument sind keine Voraussetzung f\u00fcr die Teilnahme. Vielmehr Spa\u00df an der Sache. Zur Motivation und Steigerung des bl\u00e4serischen K\u00f6nnens gibt es f\u00fcr Teilnehmer der Gruppe die M\u00f6glichkeit bei Wettbewerben im Jagdhornblasen anzutreten. Ziel dieser Wettbewerbe ist, neben der F\u00f6rderung des Jagdhornblasens im Allgemeinen, auch die Au\u00dfendarstellung der Jagd in der \u00d6ffentlichkeit. 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